Grundausstattung Nähzubehör: 7 Dinge, die Du wirklich brauchst

Grundausstattung Nähzubehör
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Nähzubehör gibt es in unglaublichen Mengen und Ausführungen. Aber was brauchst Du wirklich, wenn Du mit dem Nähen anfängst? Was gehört in die Grundausstattung Nähzubehör?

Hie findest Du ein Liste mit 7 Dingen, die Du wirklich brauchst!

Um diese Liste zu erstellen, habe ich eine Umfrage unter erfahrenen Näherinnen durchgeführt. Die komplette Liste mit allen Antworten, habe ich am Ende des Betrags für Dich hinterlegt.

Hier kommt sie, deine Liste der Nähzubehör Grundausstattung. Also, was brauchst Du außer Nähmaschine und Stoff noch, um dem schönsten Hobby der Welt nachzugehen?

Welches Nähzubehör gehört in die Ausstattung beim Nähen für Anfänger?

1. Schere

Stoffschere und Fadenschere

Eigentlich brauchst Du zum Nähen zwei Scheren: eine Papierschere und eine Stoffschere.

WICHTIG! Bitte schneide mit deiner Stoffschere nur Stoff. Einmal Papier damit geschnitten und sie ist stumpf. Vielleicht markierst Du Dir die Stoffschere mit einem Bändchen, um sie auf keinen Fall mit der Papierschere zu verwechseln.

Die Stoffschere sollte Dir gut in der Hand liegen und den Stoff leicht schneiden.

Bei einer Stoffschere ist ein Schenkel und ein Griff abgeflacht. Damit kannst Du den Stoff schneiden, ohne ihn vom Tisch hochzuheben. Die Schere bleibt immer mit diesem Schenkel auf dem Tisch.

Als Papierschere kannst Du eine normale Haushaltsschere nutzen. Damit kannst Du (Schnittmuster-)Papier, Folien, Vlisofix und ähnliches schneiden.

2. Hochwertiges Garn

Garn gibt es in allen Farben. Achte auf hochwertiges Garn!

Ganz, ganz wichtig für ein schönes Stichbild ist gutes Garn. Ich habe schon oft erlebt, wie ein und dieselbe Nähmaschine mit billigem Garn nur Schlaufen genäht oder Stiche ausgelassen hat. Garn getauscht und schon lief alles wunderbar.

Bitte spare hier nicht am falschen Ende! Aus meiner Erfahrung rate ich Dir von Garnen von Discountern und Kaffeeröstern ab. Für den Anfang empfehle ich Dir farblich passenden Allesnäher von Gütermann, Mettler oder Amann.

Ganz wichtig ist hier auch, dass Du auf der Unterfadenspule das gleiche Garn verwendest, wie für den Oberfaden.

Du hast gerade nicht die passende Farbe zur Hand? Versuche es mit hellgrauem Garn. Das geht etwas mit der Farbe mit.

Weiter geht´s zu Punkt 3 in der Grundausstattung Nähzubehör!

3. Stecknadeln oder Stoffklammern

Um zwei oder mehr Schnittteile zusammen zu halten, benötigst Du Stecknadeln oder Stoffklammern.

Stecknadeln sind preislich günstiger als Stoffklammern. Du bekommst Sie mit bunten (Glas-)Kopf oder komplett aus Metall.

Ich persönlich nähe lieber mit Stecknadeln, da ich damit genauer stecken kann, bspw. an Stellen, wo zwei Nähte aufeinander treffen. Stoffklammern nutze ich, wenn der Stoff zu dick wird oder bei Stoffen, wo Nadeln kleine Löcher hinterlassen würden.

Natürlich ist es deine Entscheidung, ob Du Stecknadeln oder Stoffklammern nutzen möchtest.

4. Bleistift, Markierstift oder Schneiderkreide

Markierstift, Bleistift, Schneiderkreide

Wenn Du gerade mit dem Nähen beginnst, ist es einfacher die Nahtlinie auf den Stoff zu zeichnen. Die Nahtlinie ist die Linie, auf der laut Schnittmuster die Naht entlang laufen soll. Außerdem ist es oft notwendig Markierungen oder Wendeöffnungen auf den Stoff zu übertragen. Dafür kannst Du einen Bleistift nutzen, alternativ Schneidenkreide oder einen Markierstift.

5. Lineal, Geodreick, Maßband

Geodreieck und Maßband gehören zur Grundaustattung. Ein Handmaß ist praktisch wenn Du viel nähst.

Beim Nähen wird viel gemessen: die Nahtzugabe, der richtige Abstand, die Länge, der Umfang usw. Deshalb gehört zur Grundausstattung Nähzubehör etwas zum Messen.

Für den Anfang helfen Dir hier Lineal und Geodreieck. Ich nutze das Geodreieck immer um die Nahtzugabe einzuzeichnen (klick).

Wenn Du Spaß am Nähen hast, kannst Du Dir auch ein Maßband und ein Handmaß zulegen.

6. Nähmaschinennadeln

Wähle Nähmaschinennadeln immer passend zum Stoff!

Nähmaschinennadeln sind meist schon beim Kauf der Maschine dabei. Hier gilt das Gleiche wie beim Garn: Bitte spare nicht am falschen Ende!

Die Nähmaschinennadel sollte immer zum Stoff passen. Je dicker der Stoff ist, desto dicker ist auch die Nadel. Je feiner der Stoff, desto dünner die Nadel.

Außerdem gibt es für bestimmte Stoffarten besondere Nadeln. So solltest Du für Jerseystoffe (also Strickware) eine Jersey- bzw. Stretchnadel verwenden. Stretchnadeln sind für Jersey mit Elasthan geeignet. Diese Nadeln haben eine abgerundete Spitze und verhindern damit „Laufmaschen“ im Stoff.

Weitere Spezialnadeln gibt es z. B. für Jeans oder Leder.

Lass Dich einfach beim Stoffkauf beraten, welche Nadel und Nadelstärke Du nutzen kannst.

7. Nahtauftrenner

Nahtauftrenner – Vorsicht spitz und scharf!

Wo genäht wird, passieren auch mal Fehler. Und dann hilft ein guter Nahtauftrenner. Natürlich gibt es auch Nahtauftrenner in den verschiedensten Formen. Häufig gehören Nahtauftrenner wie auf dem Bild zur Nähmaschinenzubehör.

Wichtig ist hier, dass die längere Spitze fein genug ist, um unter die kleinen Stiche zu greifen. Außerdem sollte der Nahtauftrenner schön glatt sein, um nicht zusätzlich im Stoff hängen zu bleiben. Das Wichtigste ist aber natürlich, dass der Nahtauftrenner richtig scharf ist. Du solltest ohne großes hin-und herschneiden oder ziehen den vernähten Faden durchtrennen können.

Fazit: Grundausstattung Nähzubehör

Was Du an weiterem Zubehör brauchst, hängt natürlich auch von dem ab, was Du nähst. Diese Liste mit der Grundausstattung Nähzubehör habe ich für Dich zusammengestellt, um Dir einen Überblick zu verschaffen. Ich hoffe, sie hilft Dir.

Nähzubehör: Was erfahrene Näherinnen täglich nutzen

Hier nun noch wie versprochen die Liste, die bei meiner Umfrage herausgekommen ist. Aber Achtung! Nicht alles kannst Du kaufen.

  • Stoffschere oder Fadenschere
  • Stecknadeln oder Stoffklammern
  • Nahtauftrenner
  • Lineal, Maßband, Handmaß
  • gutes Garn
  • Markierstift, Schneiderkreide, Bleistift
  • Nähmaschinennadeln
  • Stoff
  • Rollschneider
  • Bügeleisen
  • gute Musik
  • Schneidematte
  • Lust und Zeit zum Nähen
  • schlafende Kinder
  • Hebamme (auch Hebeplatte oder Höhenausgleich)
  • volle Spule für den Unterfaden
  • Kantenmagnet
  • viel Licht
  • Teflonfüßchen
  • ein Glas Wein oder Gin Tonic
  • Ösenzange
  • Pinzette
  • Ess-Stäbchen

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